Kapitalmärkte

Evergrande – mehr als ein Sack Reis in China

Der chinesische Immobilienmarkt wächst seit Jahren und die Immobilienpreise sind stark gestiegen. Von diesem Trend haben eigentlich alle Involvierten profitiert – vom Staat, der Land verkauft hat, bis zu den privaten Investoren. Dieser Trend hat natürlich auch seine Schattenseite. Wohnen wird immer teurer, was zu einer wachsenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung in China fährt. Die chinesische Regierung, die zurzeit generell die Regulierungsschraube anzieht, hat daher auch das Anwachsen der Mietpreise beschränkt. Gleichzeitig werden die freien…

18. September 2021, 15:56 Uhr
China bietet hohe politische Risiken, bei mäßig Wachstum

Wohin geht China? Dies kann man sich bei der aktuellen Nachrichtenlage immer häufiger fragen. In den letzten Wochen ist es eine immer stärkere Beschränkung der regulatorischen Freiheiten. Dies bezieht sich nicht nur auf die Regulierung der Finanzmärkte und der wichtigen Unternehmen, sondern die Bestrebungen der Machthaber gehen bis in das Privatleben hinein. Beispiele gibt es hier viele –  angefangen bei der Untersagung von Börsengängen, Begrenzung von Mietsteigerungen bis hin zu den Vorschriften, wie lange Kinder…

1. September 2021, 15:42 Uhr
Inflation – ein temporäres oder ein permanentes Phänomen? – Audiobeitrag-

Die Preise ziehen auf breiter Front an. In Deutschland sprang die Inflation jüngst auf 3,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch in der gesamten Eurozone zogen die Verbraucherpreise an. Die amerikanische Notenbank sieht sich ebenfalls steigenden Inflationsdaten und einer kräftigen konjunkturellen Erholung ausgesetzt. Beim Treffen der Zentralbanker in Jackson Hole wird dies ebenfalls ein Gesprächspunkt sein. Hören Sie bereits heute im Gespräch zwischen Professor Dr. Michler und Peter Untersteller, wie die DZ PRIVATBANK die zukünftige Preisentwicklung…

26. August 2021, 8:25 Uhr
Notenbanken bringen Unsicherheit

Noch am vergangenen Wochenende habe ich über den schier grenzenlosen Optimismus an den Aktienmärkten geschrieben. Dabei habe ich aber auch darauf hingewiesen, dass die Aktienmärkte wohl noch nie so abhängig von den Notenbanken waren, wie im aktuelle Zyklus. (https://www.bielmeierswelt.com/2021/08/16/aktienmaerkte-scheinen-keine-grenzen-zu-kennen/) Gestern nun hat die US-amerikanische Notenbank sehr vorsichtig angedeutet, dass man die weiterhin sehr üppigen Ankaufprogramme für Anleihen perspektivisch reduzieren könnte, da sich das konjunkturelle und inflationäre Umfeld aufgehellt habe. Man hat mitnichten angedeutet, dass man darüber nachdenken…

19. August 2021, 14:22 Uhr