Euro

Euro im Blickpunkt (Februar 2022)

Das makroökonomische Umfeld bleibt insgesamt positiv. 2022 wird die Wachstumsdynamik zwar weiter fallen, ein sichtbar positives Wirtschaftswachstum könnte weiterhin erreichbar sein. Omikron wird die Wirtschaft im ersten Quartal weiter belasten. Das aktuell hohe Inflationsniveau wird länger als bisher erwartet anhalten, insbesondere die Entwicklungen in der Ukraine könnten die Energiepreise erneut befeuern.

1. März 2022, 12:23 Uhr
Und Sie bewegt sich doch

In der letzten Woche hatte ich noch geschrieben „Einzig die EZB könnte in den kommenden Wochen negativ überraschen und unerwartet die Zinsen anheben. Aber ohne eine entsprechende Vorbereitung wird dies nicht erfolgen, so ungeschickt wird man in der EZB nicht sein.“ Der erste Satz war richtig, wie man letzte Woche gesehen hat, aber der zweite war leider falsch. Nach der Lernkurve der letzten Jahre ist es wirklich überraschend, dass die EZB unter der Führung von Frau Lagarde…

7. Februar 2022, 9:01 Uhr
Euro im Blickpunkt (September 2021)

Die konjunkturelle Erholung entwickelte sich im zweiten Quartal im Bereich der Erwartungen und dürfte auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten. Signifikante Auswirkungen durch die Delta-Variante bleiben ein Risiko. Die Pandemie ist bei weitem noch nicht ausgestanden. Die Politik reagiert hierauf mit einer Erhöhung des Drucks auf Ungeimpfte.

1. Oktober 2021, 9:29 Uhr
Alles zu seiner Zeit

Auf dem Euro-Gipfel in der letzten Woche sollte es hauptsächlich um die Verteilung der knappen Impfstoffe und die weiteren Schritte in der Corona-Pandemie gehen. Ein natürliches Thema angesichts der aktuellen Nachrichtenlage und dem zunehmend deutlichen Abfallen der EU bei dem Impffortschritten. Jedoch kam auch ein anderes Thema zur Sprache, das gar nicht auf der Agenda stand. Der italienische Premierminister Draghi forderte die Einführung von Euro-Anleihen. Diese sollen die bereits beschlossenen europäischen Anleihen zur Finanzierung des…

29. März 2021, 8:08 Uhr
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Europa: Ein großer Kontinent mit Problemen

Europa oder besser die Europäische Union hat in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität verloren. Der Brexit steht hierfür wie ein Mahnmal. Innerhalb von Europa dauern Entscheidungen zu lange und die Interessen von einzelnen Ländern können sinnvolle Prozesse aufhalten oder gar ganz stoppen. Zumal Länder wie Ungarn und Polen an einer strukturellen sinnvollen Weiterentwicklung des europäischen Gedankens zurzeit nur wenig Interesse haben – obwohl diese Länder von den finanziellen Leistungen der Europäischen Union deutlich profitieren.

15. Februar 2021, 9:38 Uhr
Euro im Blickpunkt (Oktober 2020)

Für das vierte Quartal 2020 haben sich die Konjunkturwolken zuletzt verdunkelt. Die Corona-Schutzmaßnahmen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Einschränkungen werden im Euro-Raum die wirtschaftliche Erholung erheblich einbremsen. Die Wirtschaft kann im Jahr 2021 jedoch wieder Fahrt aufnehmen.

29. Oktober 2020, 12:41 Uhr